{"id":83,"date":"2016-12-07T12:10:34","date_gmt":"2016-12-07T11:10:34","guid":{"rendered":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/?p=83"},"modified":"2016-12-07T14:07:25","modified_gmt":"2016-12-07T13:07:25","slug":"ein-museum-als-forschungswerft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/2016\/12\/07\/ein-museum-als-forschungswerft\/","title":{"rendered":"Der letzte Schliff vor dem gro\u00dfen Auftritt"},"content":{"rendered":"<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Kogge ins Deutsche Schiffahrtsmuseum gekommen ist? Vielleicht ja auch, wie es sein kann, dass das Schiff nach all den Jahren\u00a0noch so gut erhalten ist?<!--more--> Nachdem die Einzelteile der Kogge geborgen und das Schiff rekonstruiert wurde, sollte es dauerhaft im Deutschen Schiffahrtsmuseum ausgestellt werden. Da die Kogge Jahrhunderte lang im Wasser lag, war das Holz br\u00fcchig geworden und drohte, bei Trocknung zu schrumpfen. Im\u00a0Deutschen Schiffahrtsmuseum\u00a0hatten Experten eine Idee: Um das Holz zu stabilisieren, wurde die Kogge in einem gro\u00dfen Bad mit dem Kunstwachs PEG (Polyethylenglykol) getr\u00e4nkt. Das aufw\u00e4ndige Verfahren war erfolgreich und dauerte von 1981 bis 1999. Im Jahr 2000 dann wurde die konservierte Kogge im Deutschen Schiffahrtsmuseum der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Mit seinen Forschungen zur Nassholzkonservierung hat das Deutsche Schiffahrtsmuseum internationale Standards gesetzt. Heute wird die Stabilit\u00e4t des Schiffes mithilfe der Photogrammetrie erforscht. Dies ist ein Verfahren, um\u00a0aus Bildern\u00a0oder Fotografien eines Objektes seine\u00a0dreidimensionale Form oder r\u00e4umliche Lage\u00a0zu bestimmen.\u00a0Dar\u00fcber k\u00f6nnen Verformungen des Holzes erkannt und gegebenenfalls Sicherungsma\u00dfnahmen eingeleitet werden. Die Forschungen an und mit der Kogge gehen weiter voran: Ein Wissenschaftlerteam untersucht am Beispiel der &#8222;Bremer Kogge&#8220; den mittelalterlichen Schiffbau und die vielf\u00e4ltigen Handelsbeziehungen in der Hansezeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie die Kogge ins Deutsche Schiffahrtsmuseum gekommen ist? Vielleicht ja auch, wie es sein kann, dass das Schiff nach all den Jahren\u00a0noch so gut erhalten ist?<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":318,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[2,4,22,21,27,26],"class_list":["post-83","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-forschung","tag-dsm","tag-kogge","tag-konservierung","tag-peg","tag-photogrammetrie","tag-schiffbau"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=83"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":319,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/83\/revisions\/319"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/318"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=83"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=83"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=83"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}