{"id":87,"date":"2017-01-11T13:59:52","date_gmt":"2017-01-11T12:59:52","guid":{"rendered":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/?p=87"},"modified":"2017-01-11T14:15:00","modified_gmt":"2017-01-11T13:15:00","slug":"volle-fracht-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/2017\/01\/11\/volle-fracht-voraus\/","title":{"rendered":"Volle Fracht voraus!"},"content":{"rendered":"<p>Heutzutage werden massenweise G\u00fcter durch riesige Containerschiffe \u00fcber weite Strecken von Kontinent zu Kontinent transportiert. Im Mittelalter war dies nicht denkbar. <!--more-->Die Handelsschiffe von damals sind von der Technik und Gr\u00f6\u00dfe her mit den Containerschiffen von heute \u00fcberhaupt nicht vergleichbar. Als sich die Hanse im Jahre 1380 zu einem gro\u00dfen Handelsverbund zusammenschloss, waren ihr &#8222;gr\u00f6\u00dfter Trumpf&#8220; die Koggen. Diese segelten vor allem entlang der K\u00fcsten von Ost- und Nordsee bis nach Island. Im Zeitalter der Globalisierung ist es hingegen notwendig, ein &#8222;global player&#8220; zu sein. Doch zu Zeiten der Hanse war es bereits sensationell, ganz Nordeuropa mit Waren\u00a0beliefern zu k\u00f6nnen. In den Schiffsbauch einer Kogge passten durchschnittlich rund 80 Tonnen Ladung. Fisch aus Norwegen, franz\u00f6sischer Rotwein, Wolle aus England, Holz aus Russland oder Keramik aus dem Rheinland &#8211; die Koggen brachten nahezu jedes Gut auf die Marktpl\u00e4tze der Handelsst\u00e4dte. Auch Luxuswaren wie Gold und Silber, Jagdfalken und Seide wurden bevorzugt auf Koggen transportiert. In einem Punkt unterscheiden sich mittelalterliche Koggen und mittelalterliche Containerfahrten nicht: Leerfahrten wurden und werden aus Kostengr\u00fcnden weitestgehend vermieden. Wenn Ladung an einem Ort ausgeliefert wird, so wird dort auch gleich wieder Ladung aufgenommen \u2013 einfach wirtschaftlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heutzutage werden massenweise G\u00fcter durch riesige Containerschiffe \u00fcber weite Strecken von Kontinent zu Kontinent transportiert. Im Mittelalter war dies nicht denkbar.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":117,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[2,31,4,30],"class_list":["post-87","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-leben-an-bord","tag-dsm","tag-handel","tag-kogge","tag-ladung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=87"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":373,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/87\/revisions\/373"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=87"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=87"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kogge.dsm.museum\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=87"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}