Kogge-FAQs, Teil 3

An dieser Stelle beantworten wir regelmäßig Fragen, die uns Besucherinnen und Besucher über eine Konsole in der Kogge-Halle stellen. Hier kommen die dritten zehn:

Wie lange dauerte die Restaurierung der Kogge?
Der Wiederaufbau der Kogge dauerte rund 7 Jahre, die Konservierung fast 20 Jahre.

Wo stand der Mast?
Der Mast sollte in einer Vertiefung im Kielschwein stehen. Er hätte dann etwas vor der Schiffsmitte gestanden.

Warum ist kein Mastfuß auf dem Kiel vorhanden?
Das Kielschwein, in dem der Mast befestigt werden sollte, liegt neben dem Heck auf der rechten Schiffseite.

Wo ist der Rest der Kogge?
Alle erhaltenen Teile wurden aus der Weser geborgen. Weitere Bauteilen sind nicht erhalten geblieben.

Wie rechnet man bei der Altersbestimmung das Alter des Baumes aus?
Das Alter des Baumes kann bestimmt werden, wenn das Holz bis zur sogenannten Waldkante (Schicht unter der Rinde) erhalten ist. Die Zählung der Jahrringe ergibt das Baumalter.

Wieso wurde die Kogge mit schon rissigem Holz fertig gestellt?
Möglicherweise, um Kosten zu sparen. Der vorgesehene Teeranstrich hätte die Risse im Holz verdeckt.

Wird die Kogge irgendwann mal nachgebaut?
Es gibt bereits drei Nachbauten der ‚Bremer Kogge‘. Ubena von Bremen in Bremerhaven, Roland von Bremen in Bremen und die Kieler Hansekogge.

Wie wurde das Holz vor Einflüssen des Wetters geschützt?
Schiffsrümpfe wurden üblicherweise außen mit einer schützenden Teerschicht bedeckt. Bei der ‚Bremer Kogge‘ war dieser Teeranstrich noch nicht vorhanden.

Wie lange hat der Bau der Kogge gedauert?
Genau wissen wir das nicht. Wahrscheinlich wurde mehrere Monate an dem Schiff gebaut.

Womit wurde die Kogge konserviert?
Das Holz wurde mit dem Kunstharz PEG (Polyethylenglykol) konserviert.

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