• Leben an Bord
  • Ratten an Bord

    In der Vortragsreihe „Schätze aus unserer Sammlung“ präsentieren Wissenschafterinnen und Wissenschaftler besondere Exponate in der Ausstellung oder im Magazin des Deutschen Schiffahrtsmuseums. In diesem Winter haben wir die Reihe ganz der Bremer Kogge gewidmet. (mehr …)

  • Ausstellung
  • Die Wiedereröffnung der Kogge-Halle

    Am Dienstag, 14. März 2017 heißt es „Leinen los“ für den ersten Teil der neuen semi-permanenten Ausstellung im DSM! Mit der Wiedereröffnung der Kogge-Halle ist ein wichtiger Meilenstein der Neugestaltung geschafft und wird feierlich der Öffentlichkeit präsentiert. Dass die Neukonzeption des Leibniz-Forschungsmuseums hier beginnt, hat auch symbolische Bedeutung: Die Bremer Kogge von 1380 ist das besterhaltene Handelsschiff des europäischen Mittelalters und das bekannteste Objekt im DSM. Ihr Fund in der Weser im Jahr 1962 bildete sowohl wissenschaftlich als auch baulich den Ausgangspunkt für die spätere Gründung des Museums.

     

    War das ursprüngliche Ausstellungskonzept noch chronologisch angelegt, geht die neue Ausstellung vom Objekt selbst aus. Sie zeichnet sich durch eine enge Verknüpfung mit aktuellen Forschungsprojekten aus. Diese wurden 2015 am Haus begonnen und stellen einen Bezug zwischen Objekt und Museum her bzw. zwischen der Kogge und dem Ort ihrer Konservierung. Auf drei unterschiedlichen Ebenen kann das Schiff sehr nah umrundet werden. Die Ausstellung geht dabei zwei zentralen Fragen nach: Wie entsteht ein Schiff – vor 600 Jahren, vor 100 Jahren und vor 40 Jahren? Und was bedeutet das für uns heute? Sie fügen sich ein in das neue Forschungsprogramm des DSM mit dem Thema „Mensch uns Meer“, das sich damit auseinandersetzt, wie der Mensch das Meer in der Vergangenheit nutzte, wie er es heute nutzt und wie es in der Zukunft sein wird.

     

    Die Neukonzeption trägt auch den veränderten Sehgewohnheiten und Kommunikationsformen von Besucherinnen und Besuchern Rechnung. Diese verändern sich durch die zunehmende Digitalisierung kontinuierlich und vor allem hinsichtlich der Haptik durch das Bedienen virtueller Medien.

     

    Die Sanierungsarbeiten des Museumsgebäudes bilden den ersten Abschnitt der grundlegenden Umgestaltung, die seit 2016 in drei Schritten erfolgt und bis 2020 andauern wird. Es folgen die Sanierungen von Bangert- sowie Scharoun-Bau. Je Ausstellungsteil findet sich eine Leitfrage.